KI im Dienste der Umwelt: sauberes Wasser und Recycling 2.0
In der neuen Folge des Digital GreenTech Podcasts in Kollaboration mit dem KI Hub Kunststoffverpackungen geht es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für saubere Gewässer und Recyclinglösungen.
Die neue Folge des Digital GreenTech Podcasts ist eine Spezialausgabe – denn sie ist in Kooperation mit dem KI-Hub Kunststoffverpackungen entstanden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, unsere Umwelt zu schützen: von der Wasserqualität in Talsperren bis hin zu Recycling in Sortieranlagen.
Im Projekt DIWA wird an einem intelligenten Frühwarnsystem gearbeitet, das mithilfe von Sensoren, Satellitendaten und KI Veränderungen in der Wasserqualität frühzeitig erkennt. So können Talsperren, Flüsse und andere Gewässer besser überwacht und bei drohenden Risiken schneller reagiert werden – sei es bei sich rasant ausbreitenden Algenblüten, Sauerstoffmangel im Wasser oder Extremwetterereignissen.
Auch im Bereich Recycling wird deutlich, was mit Künstlicher Intelligenz möglich ist: Der KI Hub Kunststoffverpackungen entwickelt digitale Lösungen, um Sortieranlagen intelligenter zu machen. So kann KI zum Beispiel helfen, Batterien im Gelben Sack frühzeitig zu erkennen – bevor sie Brände verursachen oder die Anlage beschädigen. Gleichzeitig sorgt die Technik dafür, dass Verpackungen besser sortiert werden und die enthaltenen Kunststoffe später wieder als neues Material verwendet werden können. Das Ziel: weniger Fehlwürfe, mehr Sicherheit und ein funktionierender Recyclingkreislauf.
Doch wie weit kann man sich auf Künstliche Intelligenz verlassen? Wo liegen ihre Grenzen? Wie sollten verwendete Systeme kommuniziert werden und wo sind durch die Komplexität Grenzen gesetzt? Diese Fragen stellt Moderatorin Stella Drebber unter anderem Prof. Dr. Andreas Maier, Leiter des Pattern Recognition Labs an der FAU Erlangen-Nürnberg und Teil des KI Hubs:
„Wir modellieren natürlich in gewisser Weise mit egal welchem Ansatz die Realität und müssen uns klar sein, wo die Limits sind. Die Menschen erwarten von KI oftmals Wunder. Wir sehen wirklich große Durchbrüche in dem Feld – seit mehr als zehn Jahren sehen wir jedes halbe Jahr ein Problem gelöst, das vorher als unlösbar galt. [..] Was wir im Hinterkopf aber behalten müssen, ist: Wo sind die Grenzen? Wie weit kann ich so etwas vertrauen?“, so Prof. Dr. Andreas Maier im Gespräch.
Mit dabei sind außerdem Dr. Gabriele Packroff (Warnbach-Talsperren-Verband) und Markus Funke (Sydro Consult GmbH). Viel Spaß beim Hören!
Der DGT-Podcast ist auf Spotify, Apple, YouTube und auf der Podcast-Website verfügbar.
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